Geocaching & Mountainbiking mit Hund

Es gibt so ziemlich unendlich und noch ein paar mehr Möglichkeiten, was man mit seinem Hund unternehmen kann. Für Jan, Rosa und mich sollte es aber ein Ausflug der besonderen Art werden: wir haben eine Mountainbike-Tour gemacht und sind nebenbei auf die Suche nach Geocaches gegangen. Dieses globale Spiel kann einem völlig neue Wege eröffnen – oder einen in den Wahnsinn treiben. Wie es bei uns abgelaufen ist, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag. Nur so viel sei gesagt: wir waren am Ende alle müde und kaputt. Aber zufrieden!

Geocaching – was ist das denn?

Ganz einfach ausgedrückt ist Geocaching eine GPS-Schatzsuche. Auf der seit 2000 bestehenden Internetseite, geocaching.com, kann man sich geographische Koordinaten heraussuchen, die einen zu einem Versteck (dem sogenannten Cache) führen. Dieser ist zumeist ein wasserdichter Behälter (in der Größe „Nano“ bis „Large“), in dem sich ein Logbuch und manchmal diverse Kleinigkeiten befinden. In das Logbuch trägt man sich ein, anschließend registeriert man den Fund auf der Internetseite. Mitmachen kann jeder, zum Finden der Caches benötigt man jedoch ein GPS-Gerät oder ein GPS-fähiges Smartphone.

Bilder von Caches und ihren Verstecken werdet ihr hier übrigens nicht finden – die Orte sind nämlich streng geheim!!!

Mountainbiking mit Hund

Jan & Rosa auf der Grohnder Fähre

Geocaching kann man prinzipiell auf viele Arten und Weisen. Bei einem kurzen Spaziergang, bei einer Wanderung, beim Ausflug mit dem Auto, beim Ausritt mit dem Pferd, beim Joggen…

In der Tat habe ich diese ganzen Cache-Formen schon ausprobiert. Heute war es jedoch das erste Mal, dass ich gecacht und dabei Mountainbiking mit Hund gemacht habe.

Wie bei jeder Hundesportart steht natürlich das Wohl des Tieres an erster Stelle. Wir haben diese Tour also nur gemacht, weil wir hier angenehme Temperaturen hatten, Rosa sehr gut im Training ist und die Suche nach den Geocaches viele Pausen versprach. Rosa durfte die ganze Zeit über frei laufen und hat das Tempo vorgegeben. Beizeiten haben wir sie sogar gebremst. Auch für ausreichend Wasser war gesorgt und bei jedem gefundenen Cache gab es eine getrocknete Sprotte und/oder ein Stück getrockneter Lammlunge.

Geocaching & Mountainbiking im Wald

Da die Strecke größtenteils durch den Wald führte, hatte Rosa ihr Insect Shield-Bandana um und ich hatte sie und mich vor Antritt der Tour mit Kokosöl eingerieben. Für uns bisher eine sichere Methode gegen Zecken. Allerdings wurden wir beiden an einer Stelle von Mücken gepiesackt.

Dass man die Flora & Fauna respektiert und sich an die Regeln des Waldes hält, sollte ich an dieser Stelle nicht erwähnen müssen.

Die Geocaches

Insgesamt haben wir uns zehn Geocaches vorgenommen. Für diejenigen, die in der Materie drin sind, liste ich hier die Bezeichnungen auf:

GC4B7B3*, GC3MJ6F, GC1EB38, GC2TDWY, GC2KPK5, GC1DWF6, GC5M9W3*, GC5M9T7, GC5M9RB, GC5G4D0

Kurze Pause an einem der Caches

Bis auf zwei Ausnahmen (*) haben wir alle Caches gefunden. Es macht die Sache so spannend, dass jeder Owner (also derjenige, der den Cache versteckt hat) seine ganz eigene „Handschrift“ hat. So ist es mal schwerer und mal leichter ein Versteck ausfindig zu machen. Auf unserer Rundtour gab es Caches, die wir im Vorbeigehen einsammeln konnten, und welche, bei denen wir einige Zeit suchen mussten. Unser Favorit heute war vom Rätseln her GC3MJ6F und vom Versteck her GC5M9RB.

Die Route

Per Geocaching-Webseite plante ich eine grobe Route, entlang der wir uns dann mit der komoot App navigierten. Unsere Tour startete so richtig beim Grohnder Fährhaus. Für 2,40 € (2 Personen mit Fahrrädern, 1 Hund) setzten wir über die Weser. Ein Erlebnis für sich und für den Preis ein echtes Schnäppchen! Ab dort ging unsere Route durch Grohnde, durch den Wald bis Hehlen, dort über das „Blaue Wunder“ über die Weser und an der Weser entlag zurück. Hätte meine Mutter nicht hervorragend für uns gekocht, wären wir sicherlich noch ins Grohnder Fährhaus eingekehrt.

Die Route kann hier nachverfolgt werden:

Mein Fazit

Rosa nach 25 km – noch immer voll motiviert!

Fahrradfahren ist nicht meins! Vor allem nicht bergauf! Dennoch war es eine wirklich tolle Runde und vielleicht muss ich einfach nur noch mehr trainieren, damit ich mit Jan und Rosa mithalten kann. Denn ansonsten eignet sich das Waldgebiet, in dem wir unterwegs waren, hervorragend zum Mountainbiking.

Aber auch die Caches waren schön und gut verteilt. Sie boten uns immer wieder Pausen, in denen wir essen, trinken und Luft holen konnten. Für Jan war es das erste Mal Geocaching und er hat mit Elan mitgesucht. Obwohl wir zwei der Caches nicht gefunden haben, trieb uns die Suche nach diesen nicht in den Wahnsinn. Viel mehr genossen wir die wundervolle Natur um uns herum.

Eine so große Tour machen wir sicherlich nicht täglich aber sie war eine schöne Sonntag-Nachmittag-Unternehmung, von der wir alle noch lange zehren werden. Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Caches, die Jan, Rosa und ich zusammen heben!

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