Eifel Dogglekking (2)

Im ersten Teil zu unserem Eifel Dogglekking berichtete ich von der bisher gewanderten Strecke zwischen Olef und dem Naturlagerplatz Nordstern. Gut 30 km hatten wir bis zu unserer zweiten Übernachtung hinter uns gebracht und die Orte Herhahn, Morsbach und Einruhr passiert. Zuletzt hatten wir der Urfttalsperre den Rücken gekehrt und der Geisterstadt Wollseifen einen Besuch abgestattet. Für Rosa und mich und unsere Begleiterin Kerstin mit Buddy und Amber lagen noch gut 20 km des Rundwanderweges vor uns. Ob es mir während des Doghikes gelungen ist, die Lebensakkus zu laden, erfahrt ihr im zweiten Teil zum Eifel Dogglekking, dem glamourous Dogtrekking.

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Eifel Dogglekking (1)

An einem Montagnachmittag schickte mir Bloggerkollegin Kerstin von Buddy schreibt einen Screenshot aus einer Outdoor-Gruppe. Es ging um eine Mehrtagestour in der Eifel, die am folgenden Sonntag starten und drei Übernachtungen auf Naturlagerplätzen beinhalten sollte. „Klingt gut!“, war meine erste, etwas nüchterne Reaktion. Es stand außer Frage, dass Rosa und ich dabei sein würden, auch wenn ich gerade ziemlich viel um die Ohren hatte. Kürzlich machte mir jemand deutlich, dass Rosa meine Energiequelle sei. Die logische Konsequenz lautete: Sorgen vergessen, Lebensakkus laden! Und so ließen sich Kerstin, Buddy, Amber, Rosa und ich auf das Abenteuer ein.

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kanu-mit-hund

„Duuu, hast du Sonntag schon was vor? Sag bitte, bitte ‚Nein‘!“ – wenn euch Jessica vom Husky-Team-Lügde eine solche Frage stellt, dann wird es zu 99,9% abenteuerlich. Entweder man findet sich nachts irgendwo im Wald wieder, man kommt matschbesudelt nach Hause oder aber – wie in diesem Fall – man wird zu einer Kanutour geladen. Zum Glück bin ich sehr spontan und somit sagte ich zu. Kanu mit Hund – warum nicht? Ein Regenguss am Vortag hatte die Luft merklich abgekühlt und somit meine einzige Sorge, es könne im Boot für die Hunde zu heiß werden, genommen. Gemeinsam mit Rosa ließ ich mich also auf dieses Abenteuer ein.

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Camp Canis³

Wie bin hier gelandet? Wie haben Rosa und ich diesen Punkt erreicht? „Du kannst nichts falsch machen“, haben sie gesagt, „Außer nicht dabei sein.“ Ist es wirklich so einfach? Wollten wir nur „nichts falsch machen“? Oder steckt mehr hinter unserer dreimaligen Teilnahme bei Camp Canis? Warum sind wir der Einladung gefolgt? Weil es hieß, es sei ein Abenteuer mit dem Hund? Na ja, seien wir mal ehrlich: vor allem ist es ein Abenteuer mit dem Matsch.

Alles kann, nichts muss. So lautet das Motto. Ihr könnt jetzt weiterlesen. Müsst ihr aber nicht. Aber so viel sei gesagt: wenn ihr einmal der Camp Canis Einladung folgt, dann gilt für euch in Zukunft: alles muss, nichts kann. Denn Camp Canis ist ein Event mit Suchtpotential.

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StrongDog Dogduathlon Scooter

Eigentlich machte die Teilnahme am StrongDog Hunde-Outdoor-Festival für uns keinen Sinn. Ich hatte bloß den Sonntag zur freien Verfügung und über drei Stunden Autofahrt für die An- und Abreise ergaben, obwohl es natürlich machbar war, keinen Sinn. Doch dann änderte sich die Situation und ich bekam die Möglichkeit, das Wochenende zu verlängern. Kurzerhand verschaffte ich mir einen Überblick der Wettbewerbe, die am Sonntag stattfinden sollten, und meldete Rosa und mich für den Dogduathlon Scooter. Nur wenige Sekunden später fragte ich mich ernsthaft: „*******, was habe ich getan???“

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ESDT 2018

„ich denk ihr könnt das packen“ – sechs simple Worte, die Caro von Hundwegsam da von sich gegeben hat. Es ging um das ESDT 2018 und um die Distanz, die Jan, Rosa und ich laufen wollten (sollten). Caro meinte, dass wir die Trekking-Distanz (100 km) schaffen würden. Jan und ich glaubten nicht daran und wollten lieber den Hike (50 km) angehen. Doch letztendlich verpasste ich die Anmeldung und so blieben uns nur Startplätze der langen Strecke.

Beste Voraussetzungen brachten wir ja mit: extremes Verlaufen und somit ein DNF (did not finish) beim Harz-Dogtrekking 2016, Abbruch wegen Konditions- und Wetterbedingungen beim Zugspitz-Dogtrekking 2017, ebenfalls ein DNF beim eigens organisierten Ith-Hils-Weg-Dogtrekking 2017. Warum also nicht an die Königsdisziplin wagen? Mehr als erneut nicht-finishen ging ja nicht.

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Safety First – Die Sicherheit geht vor!

Die Temperaturen waren auf 0°C gefallen, um uns herum herrschte vollkommene Dunkelheit und zuletzt hatten wir uns durch tiefen Schnee vorangekämpft. 42,7 Kilometer steckten uns in den Gliedern, als wir das Auto müde aber gesund erreichten.  Als die Bergwacht vorfuhr, fragte man uns, ob wir unterwegs eine Frau mit ihren zwei Kindern gesehen hätten – diese hätten sich in der Dunkelheit verirrt. Ein Großaufgebot musste anrücken!

Bin ich mit Rosa unterwegs, geht die Sicherheit vor. Immer! Bei so langen Touren ist ein Erste-Hilfe-Set dabei, ausreichend Nahrung und wenn wir im Winter unterwegs sind, dürfen auch die warmen Klamotten nicht fehlen. Ich habe aber auch noch drei weitere Tipps für euch, welche den Wanderausflug etwas sicherer gestalten können. „Safety First – Die Sicherheit geht vor!“ weiterlesen

Einstieg in den Zughundesport II

„Learning by Doing“ lautete unser Motto, während wir uns von einer Zughundesportart zur nächsten vortasteten. Rosa und ich starteten mit Canicross, fingen dann das Weitwandern an und landeten schließlich beim Dogscooter Fahren. Wir brachten uns alles selber bei, wobei wir für fachmännischen Rat insgesamt rund 600 km mit dem Auto durch Norddeutschland fuhren. Ich hoffte, dass ich stets verantwortungsbewusst handelte und Rosa durch eventuell fehlendes Wissen nicht schadete.

Je tiefer ich in Facebook-Gruppen ins Thema eindrang, desto öfter las ich, dass ein Einstieg in den Zughundesport ohne entsprechendes Seminar mehr oder weniger ein No-Go wäre. Nach eineinhalb Jahren im Sport stellte ich mir also die Frage: habe ich für Rosa und mich den falschen Einstieg gewählt? Christin Remmers von der zugHUNDEschule-NORD gab mir die Möglichkeit, an einem Einsteiger Workshop teilzunehmen, sodass ich eine Antwort auf meine Frage finden konnte.

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Einstieg in den Zughundesport I

„Kannst du mir ein Zuggeschirr empfehlen?“, „Mich würde interessieren wo man den Scooter kaufen kann und was er kostet.“ oder „Welches Zuggeschirr kann man am besten verwenden?“ – immer wieder erreichen mich Anfragen zum Einstieg in den Zughundesport. Unsere Fotos und Videos machen Lust auf mehr! Am liebsten soll es sofort losgehen, doch so leicht ist es leider nicht. In der Regel antworte ich, dass jemand mit geschultem Auge schauen muss, welches Geschirr zum jeweiligen Hund passt. Und wenn es ums Thema Dogscooter geht, führt eine online Beratung, oder gar eine Schnäppchenjagd, mit Sicherheit nicht zum erwünschten Ziel.

In diesem Beitrag berichte ich euch zunächst, wie Rosa und ich in den Zughundesport eingestiegen sind, ehe ich mich in Teil 2 dem Einsteiger Workshop der zugHUNDEschule-NORD widme und kritisch hinterfrage, ob ich nicht lieber mit einem solchen Seminar gestartet hätte.

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StrongDog wild & dirty NORTH

Habe ich noch zum TOUGH HUNTER geschrieben, dass dieser wie der Fisherman’s Friend StrongmanRun sei, muss ich diese Aussage nun revidieren: TOUGH HUNTER ist ein aufregender Lauf mit vielen Aufgaben für Mensch und Hund. Aber eine canine Version des StrongmanRun ist definitiv eher der StrongDog wild & dirty. Wir waren wild, wir waren dreckig. Aber vor allem waren wir stark! Dabei war meiner Teampartnerin Stephie erst nach etwa vier Kilometern klar, dass sie sich für einen Canicross-Lauf angemeldet hatte…

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