Bild des Monats April ’17

Unsere drei Spanier: Rosa, Tiza & Pirat <3

Bild des Monats: April 2017

Datum: 02. April
Uhrzeit: 11:20
Ort: Zuhause
Rating: 31 „Gefällt mir“ + 10 „Love“

Ich habe mir überlegt, fortan das „Bild des Monats“ zu küren – also das, welches die meisten Likes bekommen hat. Es gab einige Aufnahmen, die deutlich über 20 Klicks bekommen haben, doch dieses hier hat mit 41 alles übertroffen. Zu Recht, denn es ist ein Bild, zu dem es etwas zu erzählen gibt.

Drei Spanier unter sich

Zu unserer Hoffamilie gehören fünf Haustiere: Rosa, unsere Katzen Pirat und Fidibus sowie die beiden Rotwangenschildkröten Schumi und Gabi. Rosa und Pirat sind unsere Exoten – beide sind spanischer Herkunft und wurden von uns mit nach Deutschland geholt. Pirat war damals (2003) noch ein Baby und kam zusammen mit Katze Mausi (2003-2016) aus Tarifa zu uns. Rosa wurde 2013 geboren – zehn Jahre nach Pirat und Mausi – und kam 2015 aus Alicante.

Tiza ist die Hündin meiner Schwester. Sie wurde im Juni 2014 geboren und wurde im August 2016 adoptiert, nachdem sie bereits auf einer Pflegestelle in der Schweiz war. Sie macht derzeit für etwa zwei Monate bei uns Urlaub.

„Rosa hat ein Frauchen, Pirat hat Personal“

Wie wahr, wie wahr! Rosa und Tiza ließen sich für das Foto gut dressieren, während Pirat – erhobenen Hauptes – eins klarstellte: er ist hier der Boss!

Unter Pirat und den Hunden kann man nicht von Liebe sprechen. Pirat hält vorsichtig Abstand zu den Caniden, während unser kleiner Fidibus diese glücklich begrüßt und ihre Beine umstreift. Pirat akzeptiert die Hunde, bräuchte sie aber wirklich nicht auf seinem Hof. Die Hunde hingegen hegen wenig bis gar kein Interesse an den Feliden.

Unsere Katzen sind absolute Freigänger. Sie haben einen Heizungsraum, der für sie ganzjährig geöffnet ist und in welchem sie auch gefüttert werden. Ansonsten steht es ihnen frei, nach Lust und Laune umherzustreifen. Fidibus tut das auch … aber Pirat… nun ja…

Über 1000,- € Tierarztkosten und ein 1 m² großer Kaninchenkäfig

Meine Lieblingsstory zu Pirat – weil sie so typisch für diesen faulen Kater ist – ist die von der Fraktur seines Hinterbeines im Frühjahr 2007, kurz bevor er vier Jahre alt wurde. Nachdem ich die Verletzung entdeckt hatte, schickte uns der Tierarzt in die Tierärztliche Hochschule Hannover. Dort wurde Pirats Bein für viel Geld operiert und der kleine Spanier wurde stationärer aufgenommen.

Im Anschluss hatte Pirat für mehrere Wochen Stubenarrest, da er sich nicht bewegen durfte. Er bekam einen 1 m² großen Kaninchenkäfig in die Küche neben unseren Esstisch gestellt, es gab Futter direkt vor die Schnauze und er wurde mächtig umtüddelt. Lagerkoller? Ausbruchversuche? Wo denkt ihr hin?! Für Pirat war dies die schönste Zeit seines Lebens, möchte ich behaupten. Noch heute kratzt er von draußen an der Scheibe, wenn wir drinnen am Tisch sitzen und essen.

2015 wurde ihm dann für knapp 500,- € noch ein riesiger gutartiger Tumor entfernt. Auch das hat er super weggesteckt. Mittlerweile ist er langsamer geworden, wobei ein Vergleich zu früher nur schwer möglich ist, weil Pirat sein Leben lang den Hof nicht freiwillig verlassen hat und schon immer von einem Lieblingsschlafplatz zum anderen wandelt. Wenn er die Treppe hochgeht, hinkt er ein wenig – seine alte „Kriegsverletzung“ von vor zehn Jahren.

Mit seinen 14 Jahren zählt Pirat mittlerweile zum alten Eisen. Wir wünschen uns, dass er noch lange der Boss auf unserem Hof bleibt.

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Rosa – Raus aus dem Tierheim, rein ins Leben

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